LIBS NEWS

Stellungnahme der Russisch-Lehrerinnen und -Lehrer

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Stellungnahme der Russisch-Lehrerinnen und -Lehrer

Linz International Business School

Stellungnahme der Russisch-Lehrerinnen und -Lehrer Össterreichs

Wir, die Russischlehrer*innen in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark, Salzburg, Vorarlberg und Tirol beziehen Stellung zum Krieg in der Ukraine:

Wir lehnen jede Art von Gewalt und Aggression ab und es macht uns traurig und betroffen, wenn unschuldige Menschen leiden, zu Schaden kommen und ihre Heimat verlassen müssen. Dass die militärischen Operationen in diesem Krieg von der russischen Regierung ausgehen, ist offensichtlich und bestürzt uns.

Wir Russischlehrer*innen verstehen uns als Vermittler*innen zwischen den Kulturen. In der momentanen Situation ist das wichtiger denn je, weil wir dadurch aktiv zur Völkerverständigung beitragen können. Viele von uns sind bereits in der Flüchtlingshilfe aktiv, helfen beim Übersetzen, haben Flüchtlinge aufgenommen und versuchen so die Situation der Menschen aus der Ukraine, die wegen des Kriegs ihre Heimat verlassen mussten, etwas erträglicher zu machen. In den Schulen, an denen wir unterrichten, gibt es verschiedene Hilfsprojekte, die wir gemeinsam mit unseren Schüler*innen durchführen.

Durch das Vermitteln der russischen Sprache und Kultur in der Schule, unsere eigentliche Kernaufgabe, tragen wir dazu bei, dass es in Zukunft hoffentlich bald wieder zu mehr Verständnis füreinander und zu friedlichen Lösungen durch Kommunikation kommt. Nur wer trotz aller Meinungsverschiedenheiten im Gespräch bleibt, kann zu einer friedlichen Lösung des Konflikts beitragen.

Um dieser Aufgabe auch in Zukunft umfassend und mit hohem Qualitätsanspruch nachkommen zu können, ist es unbedingt notwendig, die bestehenden Kooperationen zwischen Österreich und Russland im Bereich Bildung und Schule aufrechtzuerhalten und weiter zu pflegen.

Wir lehnen jede Form der momentan auch in Österreich deutlich spürbaren Russophobie vehement ab. Es macht uns betroffen, wenn unbescholtene Menschen aus Russland aufgrund ihrer Herkunft angefeindet werden. Viele Russ*innen, die in Österreich leben, sind genauso betroffen und fassungslos wie wir und helfen den ukrainischen Flüchtlingen in unserem Land.

Für die Fachschaft Russisch in OÖ: Mag. Tamara Topolanek

Für die Fachschaft Russisch in NÖ: Mag. Dr. Erich Poyntner

Für die Fachschaft Russisch in der Steiermark: Mag. Harald Dier

Für die Fachschaft Russisch in Salzburg: Mag. Hermine Haidvogel

Für die Fachschaft Russisch in Vorarlberg: Mag. Elisabeth Bachmann

Für die Fachschaft Russisch in Tirol: Mag. Romana Moschinger und Mag. Christina Schett

Mag. Birgit Wurm (Vorsitzende der Fachschaft Russisch in Burgenland)

Linz International Business School

Stellungnahme der Russisch-Lehrerinnen und -Lehrer

Wir, die Russischlehrer*innen in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, der

Steiermark, Salzburg, Vorarlberg und Tirol beziehen Stellung zum Krieg in der Ukraine:

 

Wir lehnen jede Art von Gewalt und Aggression ab und es macht uns traurig und betroffen, wenn unschuldige Menschen leiden, zu Schaden kommen und ihre Heimat verlassen müssen. Dass die militärischen Operationen in diesem Krieg von der russischen Regierung ausgehen, ist offensichtlich und bestürzt uns.

 

Wir Russischlehrer*innen verstehen uns als Vermittler*innen zwischen den Kulturen. In der momentanen Situation ist das wichtiger denn je, weil wir dadurch aktiv zur Völkerverständigung beitragen können. Viele von uns sind bereits in der Flüchtlingshilfe aktiv, helfen beim Übersetzen, haben Flüchtlinge aufgenommen und versuchen so die Situation der Menschen aus der Ukraine, die wegen des Kriegs ihre Heimat verlassen mussten, etwas erträglicher zu machen. In den Schulen, an denen wir unterrichten, gibt es verschiedene Hilfsprojekte, die wir gemeinsam mit unseren Schüler*innen durchführen.

Durch das Vermitteln der russischen Sprache und Kultur in der Schule, unsere eigentliche Kernaufgabe, tragen wir dazu bei, dass es in Zukunft hoffentlich bald wieder zu mehr Verständnis füreinander und zu friedlichen Lösungen durch Kommunikation kommt. Nur wer trotz aller Meinungsverschiedenheiten im Gespräch bleibt, kann zu einer friedlichen Lösung des Konflikts beitragen.

Um dieser Aufgabe auch in Zukunft umfassend und mit hohem Qualitätsanspruch nachkommen zu können, ist es unbedingt notwendig, die bestehenden Kooperationen zwischen Österreich und Russland im Bereich Bildung und Schule aufrechtzuerhalten und weiter zu pflegen.

 

Wir lehnen jede Form der momentan auch in Österreich deutlich spürbaren Russophobie vehement ab. Es macht uns betroffen, wenn unbescholtene Menschen aus Russland aufgrund ihrer Herkunft angefeindet werden. Viele Russ*innen, die in Österreich leben, sind genauso betroffen und fassungslos wie wir und helfen den ukrainischen Flüchtlingen in unserem Land.

 

 

Für die Fachschaft Russisch in OÖ: Mag. Tamara Topolanek

 

Für die Fachschaft Russisch in NÖ: Mag. Dr. Erich Poyntner

 

Für die Fachschaft Russisch in der Steiermark: Mag. Harald Dier

 

Für die Fachschaft Russisch in Salzburg: Mag. Hermine Haidvogel

 

Für die Fachschaft Russisch in Vorarlberg: Mag. Elisabeth Bachmann

 

Für die Fachschaft Russisch in Tirol: Mag. Romana Moschinger und Mag. Christina Schett

 

Mag. Birgit Wurm (Vorsitzende der Fachschaft Russisch in Burgenland)

 

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